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serielles Steuerregister (SCON)


Das serielle Steuer- und Status-Register (SCON) übernimmt die generelle Steuerung der seriellen Schnittstelle. Neben der Betriebsart der seriellen Schnitstelle, wird der Inhalt des 9. Daten-Übertragungsbit festgelegt, das beim Senden und Empfangen bestimmte Funktionen erfüllt. Es enthält neben der generellen Freigabe (REN) auch die beiden Interruptbits TI und RI.

 

Adresse: 98H

Wert nach Reset: 00H

bitweise programmierbar

 

 

SM0 SM1 SM2 REN TB8 RB8 TI RI
9FH 9EH 9DH 9CH 9BH 9AH 99H 98H
 

 

SM0 / SM1

Betriebsart

SM0 SM1 Betriebsart Funktion
0 0 0 E/A-Erweiterung, 8-Bit Schieberegister
Baudrate: Taktfrequenz / 12
0 1 1 8-Bit UART
Baudrate variable einstellbar
1 0 2 9-Bit UART
Baudrate: Taktfrequenz / 32 oder / 64
1 1 3 9-Bit UART
Baudrate variable einstellbar

   
SM2 Bit für Multiprozessor-Datenübertragung
Es gibt die Datenübertragung in einem Multiprozessorsystem in den Betriebsarten 2 und 3 frei.
ist SM2 in den Betriebsarten 2 und 3 auf Eins gesetzt (SM2=1), so wird RI nicht aktiviert, wenn das empfangene 9. Bit den Wert Null hat (RB8=0).
Ist SM2 in den Betriebsart 1 auf Eins gesetzt (SM2=1), so wird RI nicht aktiviert, wenn kein gültiges Stoppbit empfangen wurde.
In der Betriebsart 0 sollte SM2 = 0 sein.
   
REN globale Empfangs-Freigabe (receive enable) wird per Software gesetzt, um den Datenempfang über den seriellen Port zuzulassen
REN = 1  Empfang zugelassen
REN = 0  nicht zugelassen
   
TB8

9. Datenbit, das in den Betriebsarten 2 und 3 gesendet wird.
Kann durch die Software gesetzt oder gelöscht werden.

   
RB8 9. Datenbit, das in den Betriebsarten 2 und 3 empfangen wurde.
Ist SM2 in der Betriebsart 1 auf Null gesetzt, so stellt RB8 das empfangene Stoppbit dar.
In der Betriebsart 0 wird RB8 nicht verwendet.
   
TI Sende-Interrupt-Kennzeichnungsbit
Wird in Betriebsart 0 durch Hardware am Ende der für das 8. Bit vorgesehenen Zeit gesetzt.
Bei den übrigen Betriebsarten wird TI am Anfang des Stoppbits gesetzt.
Dieses gilt für jedes serielle Senden.
Löschen muss durch die Software erfolgen.
   
RI Empfangs-Interrupt-Kennzeichnungsbit
Wird in Betriebsart 0 durch Hardware am Ende der für das 8. Bit vorgesehenen Zeit gesetzt.
Bei den übrigen Betriebsarten wird RI in der Mitte des Stoppbits vorgesehenen Zeit.
Dieses gilt für jedes serielle Empfangen, Ausnahme siehe Erläuterung zu SM2.
Löschen muss durch die Software erfolgen.

 

 

 

 

 

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